Wir für Feuchtwangen

Konzepte zum Sturzflut-Risikomanagement

Aus aktuellem Anlass bezüglich der Starkregenereignisse der vergangenen Woche bitten wir Herrn Bürgermeister Ruh bezüglich des „Integralen Konzeptes zum kommunalen Sturzflut- Risikomanagement für ausgewählte Ortsteile und der Kernstadt“ dieses Thema in der nächsten Stadtratsitzung auf die Tagesordnung zu setzen und folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie weit ist die Planung aktuell fortgeschritten?
  • Welche Maßnahmen werden nach Stand der Planung priorisiert?
  • Sind  Fördermittel für die Realisierung der Schutzmaßnahmen abrufbar?
  • Sind Haushaltsmittel für das Jahr 2022 für die ersten Umsetzungen der Maßnahme vorgesehen?
  • Sind gestalterische Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Sulzach,  wie 2018 am Beispiel von Wassertrüdingen vom Wasserwirtschaftsamt im BVA vorgestellt, weiter verfolgt worden?

Bereits im Jahr 2018 gab es im BVA eine Präsentation von Maßnahmen gegen Hochwasser und Starkregen durch das Wasserwirtschaftsamt. Damals wurden mögliche Hochwasserschutzmaßnahmen an der Sulzach und das Programm „Integrales Konzept zum kommunalen Sturzflutrisikomanagement“ vorgestellt.

Als Beispiel wurde die Gestaltung der Wörnitz in Wassertrüdingen im Rahmen der Landesgartenschau gezeigt. Dort wurde Hochwasserschutz mit einer Aufwertung des Flusses und der Uferräume kombiniert. Auf ein Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern wurde hingewiesen.

Im BVA wurde schon damals der dringliche Handlungsbedarf aufgrund der sich häufenden und intensiver auftretenden Starkregenereignisse festgestellt.

Nach einem Stadtratsbeschluss wurde im August 2019 beim Wasserwirtschaftsamt  Ansbach ein Zuwendungsantrag für die Ausarbeitung eines „Integralen Konzeptes zum Sturzflut – Risikomanagement“ gestellt.

Nach dem Zuwendungsbescheid wurde im Juni 2020 die Fa. IB Spekter GmbH aus Herzogenaurach mit der Erarbeitung eines Konzeptes zum Sturzflut – Risikomanagementbeauftragt. Dabei sollten Problempunkte  in der Kernstadt und in den Ortsteilen in die Studie einbezogen werden. Letzter Sachstand war ein Bericht des beauftragen Planungsbüros im Januar 2021 im Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung.

Für die Fraktion
Joachim Gutekunst